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Gebäudebestand

Denkmalschutz als Sachgesamtheit

Das Jagdschloss

Die 1554–1558 erbaute „Schösserei“ wurde 1855 nach Plänen von Landbaukondukteur Rothe zum königlichen Jagdschloss umgebaut und dabei mit einer Biedermeierfassade versehen.

Schlossgebäude

Das Schlossgebäude besteht aus Bruchstein- und Ziegelmauerwerk, ist teilunterkellert und 2-geschossig. Die Grundsubstanz ist in einem guten baulichen Zustand. In den Jahren 2010/2011 erfolgte die vollständige Sanierung des Daches als Kaltdach, wobei die letzte Geschossdecke gedämmt wurde. Ein Ausbau des Daches erfolgte bisher nicht. Durch den langen Leerstand sind insbesondere die Heizungs- und Sanitäranlagen erneuerungsbedürftig. Zuletzt wurde das Schlossgebäude 2004–2009 von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt als Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude genutzt. Das Schloss ist mit seinem Nebengebäude durch einen Verbindungsbau verbunden.

Schloss Grillenburg

Nebengebäude

Das Nebengebäude beinhaltet zwei Großgaragen, eine Wohnung im Dachgeschoss und diverse Nebenräume. Das Mauerwerk besteht aus einer Mischung aus Ziegelund Mischmauerwerk. Die Dachkonstruktion aus ungleichen Kanthölzern ist mit Strangfalzziegeln gedeckt. Das Dach weist erhebliche Schäden auf. Dach und Dachgeschossräume sind nicht wärmegedämmt. In den vergangenen Jahren wurden nur noch die Garagen genutzt.

Nebengebäude und Verbindungsbau befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand, Abriss und Neubebauung sind möglich.

Neorenaissance-Gästehaus "Neues Jägerhaus", Kegelbahn, "Hundezwingerhaus" und Gärtnerhaus

Das "Neue Jägerhaus" wurde 1937–1939 nach Plänen von Prof. Wilhelm Jost auf den Grundmauern eines romanischen Zentralbaus (13. Jahrhundert) errichtet. Es diente der Unterbringung offizieller Jagdgesellschaften des "Sächsischen Jägerhofes". Den Innenausbau nach Entwurf von Prof. Oswin Hempel schufen die Deutschen Werkstätten Hellerau. Hier befand sich die wohl größte Intarsienwand Europas nach Entwürfen des Künstlers Max Wendl (1904 –1984), im Mai 2009 teilweise gestohlen, der Rest ausgelagert. Das Ensemble mit Kegelbahn, Jagdhütte, Bunker, Gärtnerhaus, Hundezwinger und Bootshaus wurde nach dem 2. Weltkrieg als Kurheim für Verfolgte des NS-Regimes genutzt.

Hier wohnten unter anderem auch Leonid Breschnew beim geheimen Dresdner Treffen der Staaten des Warschauer Pakts zum Prager Frühling Ende März 1968 und im Juni 1972 Fidel Castro bei einem DDR-Besuch.

Schlossbrücke

Die Gewölbebrücke mit drei Bögen wurde ca. 1730 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Das Gewölbe und die Aufmauerungen bestehen weitestgehend aus Sandstein.

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SIB Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement

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